
Hals
Der Hals ist beim Atmen, Schlucken und Sprechen jeden Tag im Einsatz. Umso belastender ist es, wenn dabei Beschwerden auftreten – zum Beispiel Schmerzen, Heiserkeit, Räusperzwang oder ein unangenehmes Druckgefühl.
In unserer Praxis nehmen wir Ihre Beschwerden ernst, klären die Ursachen gezielt ab und zeigen Ihnen individuelle Behandlungsmöglichkeiten auf.
Was ist Aufgabe unseres Halses?
Der Hals ist ein wichtiger Verbindungsbereich im Körper. Hier verlaufen Atemweg und Speiseweg, sodass Atmen, Schlucken und Sprechen überhaupt möglich sind.
Der Kehlkopf mit den Stimmbändern spielt dabei eine zentrale Rolle für die Stimme und schützt gleichzeitig die Atemwege beim Schlucken.
Auch die Speicheldrüsen sind wichtig: Sie bilden Speichel, der den Mund- und Rachenraum feucht hält, das Schlucken erleichtert und den Körper bei der Abwehr von Keimen unterstützt.

Was sind häufige Gründe für Halsbeschwerden?
Zu den häufigeren Ursachen für Beschwerden im Halsbereich gehören Infektionen, Reizungen der Schleimhäute, Stimmüberlastungen, vergrößertes Lymphgewebe (Rachen- und Gaumenmandeln, Zungengrund), oder Entzündungen von Speicheldrüsen.
Manchmal finden sich auch Gewebeveränderungen oder Knoten, die in den meisten Fällen gutartig, seltener aber auch bösartig sein können.
So kümmern wir uns um die Gesundheit Ihres Halses
Um Ihre Beschwerden gezielt abzuklären, nutzen wir in unserer Praxis je nach Situation verschiedene Untersuchungsmethoden.
Dazu zählen körperliche Untersuchungen, Ultraschall, Spiegelungen, endoskopische Untersuchungen der Stimme und des Schluckens sowie bei Bedarf auch CT oder MRT.
Diese Untersuchungen führen wir durch:
- Untersuchung der Mundhöhle, des Rachens, des Nasenrachens und des Kehlkopfes mit dem Mikroskop oder starren/flexiblen Endoskopen
- Abstrichentnahme aus Mund und Rachen
- Laboruntersuchungen
- Endoskopische Untersuchung des Sprech- und Schluckvorganges
- Ultraschalluntersuchung der Halsweichteile, großen Speicheldrüsen, Lymphknoten und Schilddrüse
- Nachsorge nach Tumorerkrankungen

Was wir bei Halsproblemen für Sie tun können
Die Behandlung richtet sich danach, wodurch Ihre Beschwerden verursacht werden und wie stark sie ausgeprägt sind.
In vielen Fällen helfen bereits Medikamente oder logopädische Maßnahmen.
Wenn es erforderlich ist, kann aber auch ein operativer Eingriff sinnvoll sein.
Therapiemöglichkeiten:
- Lokale oder systemische Behandlung von akuten oder chronischen Entzündungen der Mundhöhle, des Rachens und Kehlkopfes sowie der großen Speicheldrüsen
- Veranlassung logopädischer Behandlungen
FAQ zum Hals
Welche Halsbeschwerden sollte ich in einer HNO-Praxis abklären lassen?
Eine Untersuchung ist sinnvoll, wenn Beschwerden länger anhalten, immer wiederkehren oder Sie im Alltag deutlich beeinträchtigen.
Dazu gehören zum Beispiel Halsschmerzen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden, ein Kloßgefühl im Hals, häufiges Räuspern oder tastbare Knoten am äußeren Hals.
Welche Ursache kann ein Kloßgefühl im Hals haben?
Ein Kloßgefühl im Hals kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Häufig spielen Reizungen der Schleimhaut, Verspannungen, Entzündungen, Reflux oder Veränderungen im Hals- und Kehlkopfbereich eine Rolle. Oft ist die Ursache nicht bedrohlich, trotzdem ist eine Abklärung sinnvoll, wenn das Kloßgefühl länger besteht oder häufiger auftritt.
Ab wann ist Heiserkeit ein Grund für eine Untersuchung?
Wenn Heiserkeit länger anhält, immer wiederkommt oder ohne erkennbare Erkältung auftritt, sollte sie untersucht werden. Auch wenn die Stimme schnell ermüdet, rau klingt oder Sprechen unangenehm wird, ist eine Abklärung sinnvoll.
Können Halsbeschwerden auch von Reflux kommen?
Ja, das ist möglich. Wenn Magensäure bis in den Rachen aufsteigt, kann das die Schleimhäute reizen. Typische Hinweise sind häufiges Räuspern, Heiserkeit, Fremdkörpergefühl, Hustenreiz oder ein gereiztes Gefühl im Hals.
Ist eine Spiegelung des Halses oder des Kehlkopfes unangenehm?
Viele Patientinnen und Patienten empfinden die Untersuchung eher als ungewohnt, und nicht als schmerzhaft. Sie dauert in der Regel nur kurz und hilft dabei, den Hals- und Kehlkopfbereich genauer zu beurteilen. Bei Bedarf ist vorher eine Sprühbetäubung des Rachens möglich.